Türchen 18

5v3 Rondo

von @feyre9251

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Aufbau und Variationen der Übung

Acht Spieler verteilen sich in den wie im Bild gekennzeichneten Positionen als fünf Angreifer und drei Verteidiger. Die angreifenden Spieler versuchen den Ball vom einen Ende des Spielfelds zum anderen zu zirkulieren (man kann Punkte für das Erreichen des anderen Spielfeldendes geben).

Die Zonen können einen regulativen Nutzen haben, indem sie explizit zeigen, wo man sich befinden soll und darf, je nach Position des Balles, Mitspielers und des Gegners. Oder sie können auch als simple Erinnerung dienen, wenn die positionellen Referenzen bereits etabliert wurden.

Es ist keine Übung mit besonders vielen Variationen oder Differenzen, ich persönlich denke nämlich, dass dies die Akquisition der Konzepte in den anfänglichen Etappen behindern könnte; deswegen bevorzuge ich Übungen mit wenig Variationen, aber mit viel Effizienz.

In diesem Fall ist die Hauptvariation die numerische Überzahl des angreifenden Teams, was die positionelle Überlegenheit und die verlangten Verbindungen vereinfacht, da die Verteidiger stets numerische Unterzahl in irgendeinem Raum haben werden; zudem sind die mit Zonen markierten Bewegungsbegrenzungen für die Spieler eine weitere Variation dieser Übung

Man kann auch weitere Differenzen, wie zum Beispiel das Reduzieren der Kontakte, anwenden. Wie jedoch bereits erwähnt, bevorzuge ich zu Beginn eher weniger dieser Differenzen. Zudem hat das Begrenzen der Kontakte einen Nachteil im Anpassen des Verhaltens der Spieler, deswegen verenge ich lieber das Spielfeld, wenn das Ziel eine schnelle und fluide Ballzirkulation ist.

Erklärung der Übung

Diese Übung ist ein simples Positionsspiel, das man für verschiedene Ziele verwenden kann. Die Wichtigkeit jenes Positionsspiels liegt darin zugrunde, dass es auf fundamentale Art und Weise die wichtigsten Ideen des Juego de Posición vorstellt.

Die zwei wichtigsten Konzepte der Übung sind zum einen die Positionierung in einer dynamischen Struktur, zum anderen das Wiedererkennen und das Verwenden von positioneller Überlegenheit, um mit Vorteilen den Ball vorzutragen.

Als Fundament des vorher Genannten erkennen wir die Notwendigkeit dazu, die Informationsquellen, die uns das Spiel gibt, und die sich zueinander beziehen und untereinander verschiedene Optionen für Entscheidungen kreieren, als Ziele zu verwenden.

Um genauer zu sein: Die Wichtigkeit der Wahrnehmung in dieser Übung wurzelt darin, dass es unentbehrlich ist, die Informationsquellen Hand zu haben, um den Gegner zu manipulieren und die freien Mitspieler zu finden. So muss man also wahrnehmen was passiert, wie sich die Gegner bewegen, welche Räume frei sind und wie man sie mit seinen eigenen Aktionen manipuliert.

„Dies ist ein Spiel um die relevanten Informationsquellen zu sehen und zu interpretieren, wie sie sich zueinander beziehen und den Ball zu bewegen, um etwas entstehen zu lassen. Es ist kein Spiel, um zu laufen, um jemanden auszuspielen oder gar um zu passen. Es ist ein Positionsspiel“

Da das Ziel der Übung der Ballvortrag von einem Spielfeldende zum anderen ist, ist die Notwendigkeit des Vortrags nach dem Positionsspiel und das finden von Überlegenheiten impliziert.

Positionierung

Diese Übung nutzt die Einhaltung von strikten Regeln für die Positionsfindung ohne Ball, um Verbindungen zum Ballführenden zu generieren und die Defensivstruktur des Gegners aus dem Gleichgewicht zu bringen. Einige dieser Regeln sind folgende:

Staffelung und Positionierung in verschiedenen Zonen

Einer der fundamentalen Begriffe impliziert das Halten von horizontalen und vertikalen Distanzen zu den Mitspielern. Dies ist notwendig, um die meiste Anzahl an möglichen Verbindungen zum Ballführenden herzustellen, den Gegnern das Zustellen der Passwege zu erschweren und zudem Dreiecke für das Passspiel zu kreieren.

Diese Regel konzeptionalisiert die Maximen des Juego de Posición: sich nicht den Mitspielern zu nähern, die Distanzen zu respektieren und die Position zu halten.

„Die meisten Leute denken, dass zonal, in Referenz zur Raumdeckung (spanisch: defensa zonal), ein defensiver Begriff ist, aber das stimmt nicht: es gibt auch ein „ataque en zona“, also Raumangriff. Wenn deine Angreifer sich entfernt vom Ball befinden, darauf warten dass der Ball nach einer Folge von Spielzügen und Aktionen zu ihnen kommt , dann ist das „ataque en zona“. Wir nennen dies Positionsangriff, aber in Wahrheit ist es ein zonaler Angriff. Der Angriff besteht nicht daraus, den Ball zu finden, um zu Attackieren, sondern in einer Zone zu warten bis er zu dir kommt“ – Pep Guardiola

Wie man im Bild sieht verhindert die Position des zentralen Spielers, der sich in der selben Linie wie der Spieler in der Tiefe befindet, dass eine Verbindung hergestellt wird und erleichtert dem Verteidiger so seine Aufgaben.

Deswegen hilft die Aufteilung des Spielfeldes in Zonen dabei implizit oder explizit, den Spielern anzuzeigen, dass sie sich nicht in den selben vertikalen Kanälen positionieren sollen.

“The general rules of never having more than 3 players on a horizontal line at the same time and never more than 2 on the same vertical line at the same time is being obeyed and thought about constantly by the players.” – Adin Osmanbasic

Die selbe Regeln gilt es auch in der transversalen Beziehung der Spieler zueinander anzuwenden, denn auch hier bedeutet eine Anordnung in verschiedenen Höhen eine Erschwerung der Balleroberung für die Verteidiger und eine Erleichterung der Kreation von Passoptionen für die Angreifer. Wie im vorherigen Fall hilft die Aufteilung in drei horizontale Zonen implizit oder explizit dabei, den Spielern ihre Positionierung ohne Ball in Beziehung zu ihren Mitspielern anzuzeigen.

Diagonalität und Winkel bei der Ballannahme

In Relation zum Ballführenden und zu den Optionen im Spiel, die mir den meisten Vorteil in der Spielfortsetzung bieten, ist eine passende Positionierung zur Ballmitnahme notwendig. Die Winkel zum Ballführenden sollten stets an den Bewegungen und an der Positionierung des pressenden Verteidigers angepasst werden. Die prinzipielle Idee besteht darin, dass die Spieler sich die Gewohnheit aneignen, sich im Bezug zum Gegner so zu bewegen, dass sie sich außerhalb seines Sichtfeldes positionieren und Verbindung zum Ballführenden herstellen. Dies soll auf vertikaler sowie diagonaler Ebene dienen.

Körperstellung

Die Idee ist es, dass die Orientierung vor dem Erhalten des Balles dem Spieler – im kleinstmöglichen Zeitraum, mit so wenig Kontakten wie möglich – den Ballvortrag oder das Überspielen von Gegnern ermöglicht.

Nichtsdestotrotz ist es wichtig, dass diese Körperstellung eine Identifikation der relevanten Informationsquellen vor dem Erhalten des Balles darstellt, um das eigene Verhalten an den Intentionen des Verteidigers anzupassen. Zum Beispiel wenn der Gegner meinen gegnernahen Fuß zu stellt. verwende ich den Körper, um den Ball mit dem gegnerfernen Fuß zu kontrollieren, oder ich lasse ihn mit dem ersten Kontakt prallen. Zudem hilft die Orientierung dabei, den Ball vom Gegner weg zu kontrollieren.

Es sei zu beachten, dass die Manipulation des Gegners stets temporär ist, da sie ja versuchen werden die offenen Räume so schnell wie möglich zu schließen. Deswegen ist die Orientierung, um sich mit einem Mitspieler schnell verbinden zu können, fundamental in dieser Übung.

Schnell in der Position sein

Ein fundamentaler Aspekt für die Ballzirkulation ist es, sich so schnell wie möglich in den Positionen zu einzufinden– einschließlich der Antizipation des wahrscheinlichen Passes, den ein Spieler erhalten wird –, die dem Ballführenden helfen. Bei dieser Übung ist dies speziell relevant, wenn der Ball vom einem Ende zum anderen gespielt wird, da die Mitspieler einen schnellen Sprint zur Unterstützung des Ballführenden machen müssen, wie man hier im Bild erkennt.

Trennende Bewegungen

Der freie Mann entsteht nur durch eine Anpassung des Verhaltens des Passgebers und des Passempfängers (der freie Mann). Deswegen muss der Spieler, welcher der Nutznießer dieser Aktion ist, bereit sein und vorhergehende Aktionen durchführen, um die übernächste Aktion vorzubereiten. Diese vorbereitenden Aktionen werden immer vom Verhalten der Mitspieler und des Gegners, sowie den mit seinen Bewegungen priorisierten Räumen abhängig sein. So muss der Spieler eine Distanz im Bezug zum nächsten Gegner und zum Ballführenden halten, bis der Gegner „agiert“. Der Spieler muss nun den Moment nutzen und sich in einem Raum situieren, von dem aus er mit dem Ballführenden verbunden ist und den Ball in einer vorteilhaften Position erhält (sprich: sich in den Rücken, außerhalb des Sichtfeldes, des pressenden Gegners bewegen). Dies setzt voraus, dass man an der Körperhaltung und der Positionierung des Gegners und an den vorher bereits ausgeführten Handlungen seine wahrscheinlichsten Aktionen antizipiert.

Bei dieser Übung wird dies durch die numerische Überzahl sowie die zu besetzenden Zonen vereinfacht. Implizit wird dem Spieler somit ein für junge Spieler unübliches Verhalten antrainiert. Und zwar sich vom Ball zu entfernen und nicht auf den Ball sondern auf den Gegner und den Raum zu reagieren.

Positionelle Überlegenheit erkennen und nutzen

In folgendem Teil beziehe ich mich primär darauf, was die Übung dem Ballführenden bringt, aber die selben Ideen sind auch für den Spieler ohne Ball anzuwenden.

„Der Ballführende muss fähig sein, zu erkennen, dass sein Mitspieler sich in positioneller Überlegenheit befindet, und wie er sich mithilfe eines Passes mit ihm verbinden kann. Ist ein Pass nicht möglich, ist es die Aufgabe des Ballführenden das Verhalten des Verteidigers durch Locken in einen Raum oder Täuschungen den Passweg zu öffnen und sich schnell mit dem Mitspieler zu verbinden. Deswegen ist es unentbehrlich, dass der Spieler die Intentionen hinter einem Pass erkennt und, wie im Schach, stets antizipiert, dass er durch eine Aktion zwei oder drei darauf folgende Aktionen generieren kann. Das ist es, worauf sich Guardiola bezieht, wenn er davon spricht, den Gegner in Bewegung zu bringen.“

Die erste Option ist der Mitspieler, der am weitesten weg ist

Da das Ziel ja der Ballvortrag ist muss die erste Option des Ballführenden stets die sein, sich mit dem Spieler der sich am anderen Ende befindet vertikal zu verbinden. Dies ist notwendig, da ja eines der Prinzipien des Spiels darin besteht die defensive Organisation des Gegners zu bedrohen, und kein Spieler ist gefährlicher oder dafür besser situiert als der tiefste Spieler. Nach einer Reihe von Pässen an die umliegende Umgebung generieren sich Räume in den ferner gelegenen Zonen, weshalb es für den Ballführenden stets notwendig ist, den ersten Blick in die Ferne zu tätigen.

„Schaut in die Tiefe. Das erste, worum uns Johan immer bat, war, dass wir Romario in der Tiefe suchen sollten“ – Pep Guardiola

Den Gegner manipulieren, um Passwege zu öffnen

Der Spieler muss erkennen, wie er das Verhalten der Verteidiger manipulieren kann, um Passwege zu öffnen. Deswegen muss er fähig sein zu verstehen, was genau Passwege öffnet, und wissen, wie er die Momente zu nutzen hat, um den Gegner zu täuschen und den Rhythmus des Spiels zu bestimmen, stets den Passweg und die Reaktion des Gegners suchend. Deswegen ist erneut die Wichtigkeit der schnellen und effizienten Wahrnehmung und Handlungsschnelligkeit hervorzuheben.

„Man kann mit einem Pass, einer Körpertäuschung oder einer Positionierung den Gegner manipulieren; im Generellen geht es darum den Gegner zu täuschen und ihn dazu zu zwingen einen bestimmten Raum zu schließen, während er einen anderen öffnet, den wir dann nutzen“

Den Ball als Werkzeug verwenden

Mit bestimmter Intention soll man den Pass als Werkzeug verwenden, um das Verhalten des Gegners zu manipulieren und sich mit den Mitspielern zu verbinden. Dazu muss man fähig sein, das Verhalten des Gegners zu lesen, da er zwar Optionen versperren, aber gleichzeitig stets andere durch das Versperren öffnen wird. Zudem muss man als Spieler bereit sein, die eigenen Ausführungen an die Schwierigkeiten der Situation anzupassen, sprich schneller oder genauer zu agieren.

Passdynamiken

Bestimmte Passdynamiken, die sich in kleinen Wechseln stets wiederholen, sich jedoch an bestimmten Angelpunkten gruppieren lassen, haben eine besondere Relevanz: vertikal/longitudinal oder transversal/horizontal. Mit zwei Beispielen versuche ich dies besser verständlich zu machen.

Im vorher gezeigten Video kann man beobachten, wie ein Pass auf einen Spieler in der Breite und eine schnelle Rückgabe Raum in der Vertikalen aufgrund der Orientierung der Verteidiger kreiert. Dem Spieler muss bewusst sein, dass diese Dynamiken nicht mechanisch sind, sondern positionelle Überlegenheit stets vom Verhalten der Verteidiger abhängt, und er muss fähig sein, das Lesen der Situation mit seiner Entscheidung so schnell wie möglich zu koppeln. Wenn der am weitesten entfernte Verteidiger sich dazu entschlossen hätte, den vertikalen Pass zu schließen, wäre der freie Mann der Spieler auf der anderen Seite gewesen, wie hier ihm Bild gezeigt.

In diesem Video sieht man, wie zwei Vertikalpässe Räume in der Breite generieren und genutzt werden können, um dort positionelle Überlegenheit zu gewinnen und den Ball nach vorne zu tragen.

Diese zwei Beispiele sind eine vereinfachte Form davon, was im Spiel passieren kann. Sie sollen nicht zeigen, dass so etwas mechanisiert werden kann, sondern dass alles stets vom Verhalten der Verteidiger potentielle Passwege zu schließen abhängt und man so Räume generieren kann. Somit ist die „richtige“ Entscheidung stets davon abhängig. was der Verteidiger vor hat und wie der Spieler diese Informationen wahrnehmen kann und an seine Ausführung der Aktion anpassen kann.

Den Rhythmus des Spiels beherrschen

Damit meine ich nicht das „schnelle Spielen“. Natürlich gibt es Situationen, in denen man ein temporäres Ungleichgewicht mit schnellem Spielrhythmus ausnutzen kann. Dennoch beziehe ich mich hier auf die Fähigkeit des Spielers zu lesen, wann es nötig ist schnell zu spielen und wann es nötig ist eine „pausa“ zu machen, das Spiel also zu verlangsamen und seinem Mitspielern die Möglichkeit zu geben, sich in vorteilhafte Positionen zu bringen. Oder auch um Pressing anzulocken, um die Verteidiger anschließend mit einem Pass zu überspielen. Dieses Verhalten verlangt nicht nur die Fähigkeit es zu exekutieren, sondern auch die Fähigkeit es wahrzunehmen, was fast immer bereits vor dem Empfangen des Passes passiert sein sollte.

Ein Spiel der Positionen, nicht des Ausspielens oder Laufens

Man muss den Spielern bewusst machen, dass es das Ziel ist Vorteile aus der Position und  des Ballbesitzes zu kreieren. Es geht nicht um das Ausspielen des Gegners, das Dribbeln oder das Laufen. In dieser Übung sollten durch die numerische Überzahl keine Situationen, die Dribbling benötigten, provoziert werden – Sie sollten durch korrekte Positionierung vermieden werden. Man soll aus der Position spielen, den Ball laufen lassen und mit den Pässen Räume bespielen.

„Locken, festsetzen und lösen“

Defensive Aspekte der Übung

Trotz der klaren Orientierung der Übung an offensive Konzepte gibt es auch bestimmte defensive Aspekte, die sich hier befinden, die explizit gecoacht werden sollten.

  • Aggressivität und Kompaktheit im Pressing
  • Die Zonen einhalten und nicht die Defensivstruktur verlieren: Dieser Punkt ist sehr relevant, ich beziehe mich hier auf die abgesteckten Zonen und die Distanzen zum Mitspieler. Dies trägt dazu bei, dass jeder Spieler für eine Zone verantwortlich ist und in manchen Situationen zwei Spieler auf einmal verteidigen muss. Hierbei soll er seinen Deckungsschatten verwenden und Passwege schließen. Manndeckung soll vermieden werden, diese interessiert uns nicht.

Variationen der Übung

Dadurch dass dies eher ein basale Übung ist, werden nur kleine Veränderungen an der Übung vorgenommen, um verschiedene Ziele zu erreichen oder andere Differenzen im Verhalten der Spieler herzustellen.

  • Die Größenordnung der Übung verändern: Längere Ecke verstärken die Vertikalität, quadrierte Rechtecke forcieren Dynamiken in der Breite
  • Veränderung der Zonen, um verschiedene Situationen herbeizuführen. Dies kann ausgeführt werden, wenn man möchte, dass der zentrale Spieler sich schnell in den Raum entfernt, statt sich als Hilfe anzubieten, und der tiefste Spieler seine Position anpasst.
  • Positionswechsel erlauben, dabei aber immer an die passende Raumbesetzung und an die Einhaltung der Struktur erinnern

Zur weiteren Entwicklung der Komplexität der Übung gibt es zwei Möglichkeiten. Zum einen kann man die Anzahl der Verteidiger an die der Angreifer anpassen, was die Beziehung zu den verschiedenen Staffelungen realistischer und komplexer macht.

Zum anderen ist der größte Nachteil dieser Übung das Fehlen der Umschaltmomente. Dies ist deswegen so, weil das Hauptziel der Übung spezifische Aspekte der Offensive sind. Dennoch ist es von fundamentaler Wichtigkeit, dass Übungen Umschaltmomente haben. Anbei einige Variationen die ich bereits verwendet habe.

 

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